Die Ritter Wendelin und Severin aber kamen um ihre kühne, von Säbelrasseln begleitete Antwort, denn an der Türe draußen polterte und klopfte es.
Mutter Paulinchen schrie vor Schreck auf, sie riß in ihrer Aufregung ihren Nähkorb herunter, der neben ihr auf einem Tischchen gestanden hatte.
Schneidermeister Langbein aber öffnete die Türe, und nun sahen die Anwesenden zwei fremde Herren und eine Dame draußen stehen, die erstaunt das Stübchen und seine Insassen musterten. „Sind wir hier recht, wir möchten das Museum sehen?“ fragte der ältere der beiden Herren.
„Ja, jawohl,“ rief Meister Hippel, „Paulinchen hol’ den Schlüssel!“
Aber der Schlüssel war nicht so geschwind gefunden, Frau Paulinchen suchte, die Schneidermeisterin suchte, die Kinder begannen zu suchen, wo war er nur?
Inzwischen war Doktor Fröhlich auf die Fremden zugegangen und erklärte ihnen, was für eine Feier hier stattfinde.
Die Fremden lachten, die Dame sagte etwas spöttisch: „Können wir nicht zuhören?“ „Ei gewiß,“ sagte Meister Hippel, der dies für eitel Freundlichkeit hielt, „Paulinchen, wo ist nur der Schlüssel?“
Ja, wo war er denn nur? Alles suchte, alles kramte, bis plötzlich Meister Langbein sagte: „Haben Sie ihn vielleicht in der Tasche, Frau Nachbarin?“
Richtig, da war er! Ganz gemütlich steckte er drin.
„Jörgel hat ihn reingezaubert,“ flüsterte Wendelin Anne-Marte zu.