»Mit dem Sirupfaß? Ha,« schrieen die Sternbübles, »das war das Fäßle, auf das wir 'n bißle gestiegen sind, weil wir net so hoch langen konnten.«

»Sirup,« jauchzte Kasperle, »fein, das ganze Lädle ist voll Sirup!«

Er tippte mit dem Finger an den süßen Brei und leckte, und die Sternbübles leckten, Gundel aber fragte erschrocken: »Herr Häferlein, sind Sie in den Sirup gefallen?«

»Ja, mein Kind,« sagte Herr Häferlein gutmütig, »aber es ist nicht schlimm, gefreut habe ich mich doch. Und ihr müßt alle, hört ihr, alle, zu meiner Hochzeit kommen.«

»Ich auch,« jauchzte Alette, »ich bleibe hier, ein Jahr, nein, vielleicht immer!«

»Es wär' auch dumm, aus dem Löwengäßle wegzugehen,« rief Trinle wichtig, »so schön ist's nirgends.«

»Nein, so schön ist's nirgends,« brummte Herr Baldan, »nur gerade in den Sirup braucht man nicht zu fallen. Brrr, pff, pff! Abscheuliches Zeug!«

»Jetzt müssen wir Fräulein Laura holen, die muß auch die feine Überraschung sehen,« rief Steffen stolz. Denn da Herr Häferlein nicht über den Sirup schalt, war es doch nicht schlimm.

»Ach ja, Laura!« Alette lief hinaus, und »Laura, Fräulein Laura!« klang es zur Rose hinauf.