»Das Augustle!« schrieen ein paar von hinten.

»Dummes Volk,« schalt Herr Häferlein, »ich hab' doch keinen Affen, ich doch nicht! Wer hat denn das gesagt?«

»Der Heinrich!«

»Schulzens Emil!«

»Fritzele! Paule! Liesle! Eisendrehers Mariele! Bärble Husch! Nandle! Moritzle! Wagners Dicker!« So rief es durcheinander. Jeder wußte jemand anders zu nennen, und da die Genannten meist mit dastanden, riefen die entrüstet wieder einen Namen und behaupteten, der oder die hätte es gesagt.

»Was denn, zum Donnerwetter!«

»Heute nachmittag würde Herrn Häferleins Äffle auf dem Gäßle tanzen.«

»Das ist frech, ganz frech, ein Schabernack!« schrie Herr Häferlein aufgebracht. »Wer …,« er stockte. Drüben im Flur des gegenüberliegenden Hauses hatte er zwei lachende unnütze Bubengesichter erblickt, die Sternbuben. »Na wartet,« dachte er, »euch werd' ich mal befragen, ihr werdet schon etwas wissen.«

Und während der Schutzmann, Herr Grill und der Bäckermeister mit den Kindern verhandelten, tat er ein paar lange Sprünge, sprang an Fräulein Laura vorbei, die erschrocken zurückwich, wutschte in den Hausflur hinein und packte die beiden, ehe die noch begriffen hatten, daß die Sprünge, die ihnen so viel Spaß machten, ihnen galten.