»Die Grillschen,« brummte sie. »Weiß der Himmel, die gehen auch am Nimmermehrstag einmal ordentlich zur Schule!«

»Hallo, hallo!« kreischten die drei drüben. In dem Haus öffnete sich schon ein Fenster, und eine sanfte Stimme rief: »Buben, Gundele, seid net so laut, ihr treibt's auch gar so arg!«

»Hallo, hallo!« schrie es plötzlich am unteren Gassenende.

»Die Sternbuben!«

»Die Lindenaffen!«

»Hallo, hallo!«

Zwei Büblein kamen die Gasse herauf, die Grillschen stürzten ihnen entgegen, und, klitsch, klatsch, ritsch, ratsch, lagen sich alle fünf in den Haaren. Die Gasse widerhallte von Lärm und Geschrei.

Da und dort guckte jemand zum Fenster heraus. Frau Tippelmann schalt, der freundliche Herr Häferlein trat mit seiner Kaffeetasse in der Hand erschrocken vor seinen Laden, und aus der Lindenapotheke, nach der das Grillsche Haus den Namen »Zur Linde« führte, stürzte ein kleiner Herr heraus. Der nahm geschwind zwei Buben bei den Kragen, und auf einmal waren die feindlichen Parteien getrennt. »Wollt ihr wohl Ruhe halten, marsch in die Schule miteinander, marsch, marsch!«

»Die Sternbuben haben angefangen!«

»Die Lindenaffen …«