Findling gedachte also am folgenden Tage aufzubrechen, als ein Zwischenfall eintrat, der seine Abreise unerwarteter Weise noch beschleunigte.
Es war am 13. Juli. Gegen acht Uhr des Morgens kam Bob mit dem frischbevölkerten Käfig nach dem Hafen, wo er für den letzten Tag noch eine reiche Ernte zu machen hoffte.
Noch befand sich niemand am Strande oder auf der »Parade«.
Als Bob gerade am Anfang des Molos vorüberkam, begegnete er drei Knaben von zwölf bis fünfzehn Jahren, übermüthigen Bürschchen in feiner Kleidung, mit dem Matrosenhut tief im Nacken und scharlachrothen, goldknöpfigen Jacken, die mit dem vorschriftsmäßigen Anker verziert waren.
Bob wollte womöglich seinen Vorrath gleich bei dieser Gelegenheit abzusetzen suchen, da er ihn bis zur eigentlichen Badestunde wieder erneuern zu können hoffte. Die etwas höhnisch aussehenden und deshalb wenig Vertrauen erweckenden jungen Gentlemen veranlaßten ihn jedoch, davon abzustehen. Er fürchtete sammt seinen Vögeln einen übeln Empfang. Das Dreiblatt schien weit mehr aufgelegt, ihn und seinen Handel zu verspotten, darum ging er an den Knaben stumm vorüber.
Das paßte aber den Bürschchen nicht, deren ältester – schon ein kleiner Herr mit recht boshaften Augen – Bob den Weg vertrat und ihn barsch fragte, wohin er gehe.
»Ich will eben wieder nach Hause gehen, antwortete Bob höflich.
– Und der Käfig da?...
– Der gehört mir.
– Die Vögel darin aber?...