„Wirklich?“
„Wenn mich nicht Alles trügt, so hat er während des gestrigen Abends — sich mit unserer theuren Baronin von Halderstein angelegentlicher als mit einer andern Person beschäftigt. — Es verging keine Viertelstunde, so kehrte er immer wieder zu ihr zurück....“
„Nämlich — von Dir!“ dachte Alexander: „denn für diesen Herrn scheint es nicht zu viel, bei zwei Damen auf einmal den Ritter zu spielen...“
„Und was die Baronin betrifft —“
„Nun?“
„Es schien nicht eben — daß sie seine Bewerbungen zurückgewiesen hätte.“
„Das Alles ist möglich!“ murmelte der Mann.
„Kurz, wenn es glückt, so soll die reizende Frau, welche gegen einen Gatten, der sie verließ, keine Pflichten mehr hat, — die schöne Freundin Halderstein soll es übernehmen, den unbezwinglichen Roland, den nie überwundenen Tankred in Fesseln zu legen...... Wir haben uns dieses gelobt...“
„Wir? — Wer ist darunter zu verstehen?“
„Das Nähere kann ich Dir leider nicht vertrauen, mein Freund. Genug an dem — ich bin es nicht allein, die sich über diesen Fall freuen wird...“