„Still! still!“ entgegnete Edmund, der unter dem Einfluß der letztern Begebenheit abermals um einen Grad nüchterner geworden schien: „Still! Mach’ kein solches Geschrei! Es war eine Latte und weiter nichts! — — Ich habe Dich mit derselben geweckt, da es auf andere Weise nicht ging....“
„Hol’ Euch — allesammt der Teufel...“ schrie Leuben, der zu glauben schien — in einer Gesellschaft von Mehrern zu sein...; dann bückte er sich mechanisch und rieb an seinem Beine, fiel jedoch bei dieser Operation zurück auf’s Sopha, wo er alsbald wieder eingeschlafen sein würde, hätte Edmund sich jetzt nicht aus den Trümmern und Matratzen losgewickelt und wäre er nicht zu ihm hin gewankt, rufend: „Aber nein! Du sollst nicht länger schnarchen — abscheulicher Kerl. Bei der Hölle, Du sollst kein Auge mehr zuthun — — denn so allein halte ich es in diesem Zustande nicht aus....“ Und er rüttelte und schüttelte den Braven so lange, bis dieser, abermals sich die Augen reibend, in gähnender Weise ausrief: „Nun, es ist vorbei! — Aus ist es mit dem schönen Schlafe! — — Aber, zum Henker... wozu soll ich denn jetzt mitten in der Nacht wachen?“
„Weil ich auch wache...“
„Und weshalb wachst Du?“
„Weil ich nicht schlafen kann... weil ich wie ein Märtyrer leide... und...“
„Du wie ein Märtyrer?“
„Die verfl— Fête! Ich werde an sie denken!“
„Ja — es war eine herrliche Fête!“
„Hol’ sie der Teufel! — — Sie hat mich vollständig ruinirt, an Leib und Seele...“
„Aber, das begreife ich nicht... Ah! Ah!“ Und er gähnte wie ein Lohnkutscher.