„Oh weh! Oh weh!“ jammerte Edmund...

„Schweige doch — — und störe einen ehrlichen Menschen nicht in seiner Ruhe — — Du — Du —“

„Hol’ Dich der Kuckuk — sammt Deiner Ruhe, abscheulicher Kerl — der seit einem halben Tage schläft — wie ein Pflanzer in Domingo ... Oh weh! Au! Au! — ich bin gerädert!“

„Lass’ mich zufrieden.... Ich möchte schlafen!“ murmelte Jener und drehte sich um...

„Nein, nein, Du sollst nicht schlafen! Das ist schändlich! Du sollst mir helfen aus diesem verdammten Abgrunde herauszukommen.... Hörst Du! Oh weh!“

Der Andere brummte etwas Unverständliches und legte sich gemüthlich auf den Bauch...

„Aber — zum Henker! — Hörst Du denn nicht, Leuben?... ich bin gerädert — zerfleischt — — zu Hilfe! — — Au! die verdammte Bettstelle! der verdammte Zustand!“

Der edle Baron indeß gab als ganze Antwort einige Schnarchlaute zum Besten. — Da wurde jedoch unser Mann wüthend, griff um sich herum — zog eine Latte aus der Bettstelle und warf sie mit einem Fluche seinem Kameraden dermaßen auf die Beine, daß — einen solchen Schlag auf den Kopf — die Welt um einen Biedermann ärmer geworden wäre. —

Mit einem Satz stand Leuben auf seinen magnetisirten Beinen (nur nicht ganz fest) — und indem er versuchte die Augen aufzuthun, welche jedoch wie zusammengenäht waren, rief er: „Was ist denn das! Ist hier der Beelzebub los.... und schmeißt nach mir mit Knitteln?... Was ist denn das? Was ist denn das?“