„Kurz... da ich jetzt in den besten Jahren bin und es mir auch nebenbei ernstlich vorgenommen habe — biete ich Ihnen meine Hand an....“

Bei diesen Worten lief das Mädchen zur Thür hinaus.

Er stand einige Secunden verblüfft auf dem Platze, da vernahm er im Nebenzimmer zwei Männerstimmen, die sich zu zanken schienen. —

„Ich sage Ihnen, daß ich keinen Tag länger auf den letzten Posten, welchen Sie mir von der Affaire noch schulden, warte. Wo Sie mich nicht noch heute bezahlen — zeige ich die ganze Geschichte durch ein anonymes Schreiben dem Grafen von A—x, so wie dem Generale von Randow an... die mögen es Ihnen dann entgelten, was durch Ihre Bemühung dem armen jungen Menschen Edmund Schlimmes widerfahren ist... Auf Ehre!“

Bei Nennung dieser Namen stutzte Althing und stellte sich näher an die Wand, um besser zu hören:

„Sie müssen noch kurze Zeit Geduld haben, mein Bester!“ ließ sich die andere Stimme vernehmen — und Althing glaubte sie zu erkennen.

„Uebrigens,“ fuhr diese Stimme fort — „halte ich Sie nicht für den Thoren, das zu thun, womit Sie so eben drohten, denn was gewinnen Sie damit? Nichts.“

„Aber Sie, mein Liebster, verlieren doch — auf Ehre!“

„Aber dann kann ich Sie dafür auch auf’s Zuchthaus bringen — guter Lips.“