Als wären die Käufer vor der Thür gestanden! Auch wollte Muck ausharren. Nur abwarten, es wird schon gehen! vertröstete er sich. In der That schrieb ihm der Verwalter, die neue Kuh sei ein Prachtexemplar, das Schwein habe Junge geworfen und sonstige freudige Familiennachrichten noch mehr. Der Himmel war wieder voller Baßgeigen, und der Freund kam ihm gerade recht mit seinem: »Verkauf dein Gut!«

»Aus dir spricht der Neid!« rief er. Aber er wollte ja beneidet werden, er hatte das nötig wie einen Bissen Brot. »Komm!« sagte er. »Schau dir mein Gut an und dann rede!« Und er führte ihn hinaus. Wie wollte er mit seiner Habe paradieren!

Daß doch alles schief gehen mußte!

Er hatte hinaustelegraphiert: »Wagen zur Bahn schicken, gutes Nachtmahl bereiten, seltener Gast.«

Doch statt der Kalesche stand ein schweres Fuhrwerk vor der Station. Muck war wüthend.

»Aber Flurl,« schrie er den Knecht an, »mit was für einem Kraxen kommst du denn daher?«

»Ja, gnä' Herr, der Wagen ist gebrochen.«

Wie zwei Ballons saßen die beiden auf dem Leiterwagen. Der beutelte sie so zusammen, daß Mayer schließlich vorzog, zu Fuß zu gehen.

»Das ist ja 'was für uns korpulente Leute,« meinte er. »Freilich, du hast das nicht nötig. Ein Gut haben ist die beste Abmagerungskur.«

Unterwegs fragte er: