Heimkehrend sah er ein Wägelein daherrattern. Flurl saß auf dem Kutschbock. Er hatte einen Kropf, das war seinem Herrn nichts Neues mehr, dennoch mußte er sich bei seinem Anblick stets sagen: Er hat einen Kropf.
»Wohin? wohin?« hielt er ihn an.
»Zur Bahn.«
Nun erst bemerkte er den toten Rehbock, der steif im Wagen lag.
»Und der Rehbock?«
»Wird an den Wildprethändler expediert,« und Flurl ratterte davon, um den Zug nicht zu versäumen. Muck sah ihm nach.
Famos! dachte er, und ich beklag' mich noch, daß der Wald nichts einträgt!
Es war ganz früh. So früh hatte er noch nie den Hof betreten. Reges Treiben herrschte dort. Schon von ferne sah er Milch aufladen und die in nasse Tücher eingewickelte Butter. Gar so schlechte Leute hab' ich doch nicht! meinte er, und der Verwalter scheint auch nicht so untüchtig zu sein. Eigenhändig hob er einen Korb auf den Wagen, der, wie Muck entnehmen konnte, mit Eier gefüllt war. Er bekam ordentlich Respekt vor sich. Eierhandel treib' ich auch! Das wußte ich gar nicht, dachte er, aber wie kommt es, daß im Wirtschaftsbuch nichts von alledem steht, oder nur in kleinen, ganz selten auftretenden Posten?
Er lief ins Haus, schlug die Bücher auf, um sich zu überzeugen. Dann rief er nach dem Verwalter.