In der Wohnstube bot er dem Bruder ein Gläschen Cognac als Willkommtrunk.

»Prost!« Nun aber wünschte dieser in sein Quartier geführt zu werden.

»Aha, du willst dich schön machen!« lachte der Landwirt. In der That, geschniegelt und gebügelt erschien Rudolf wieder, mit Eau de Cologne besprengt und in behaglichster Stimmung.

»Wie geschmackvoll du eingerichtet bist!« staunte er. »Was ist denn das für ein Holz mit den schwarzen Asteln?«

»Zirbel, mein Lieber,« explicierte der Hausherr, nicht minder vergnügt. Es sah aber auch traulich aus in seinen vier Wänden: Die Büchsen im Glasschrank, der mächtige Tisch, der Kachelofen und der mit Fuchsfellen bedeckte, großmächtige Divan.

»Kolossal schneidig!« versicherte der Gast. »Wenn Küche ebenso gut, dann freut es mich, denn ich habe einen Höllenhunger! – Wie, schon geheizt?«

Das war ihm recht. Er warf sich auf die Ofenbank und besah sich die Jagdtrophäen.

»Ach, der schöne Auerhahn! Prachtexemplar! Selbst geschossen?«

»Natürlich, wie alles, was du siehst.«

»Wunderbare Exemplare! Und alles auf deinem Revier erlegt? Alle Achtung! Nun aber zu Tisch!«