»Dieser Dackel – kusch dich, Bergmann! – ist ein famoser Brakirer und hier der Lux –«

»Schweißhund, was?«

»Ja, ausgezeichneter Kerl. Verbellt tot – ein ganzer Professor. Guten Abend, Pachmayer, da bring' ich unseren Jagdgast!«

Pachmayer war Förster und Verwalter zugleich, ein treuer Diener, wohlgenährt, mit rotem Gesicht, rötlichem Bart, ein braver Kerl Rot in Rot. Er sah ganz dumm aus vor Freude.

»Also, wie steht's, Herr Verwalter? Gute Aussichten?« fragte Rudolf.

»Alles in schönster Ordnung, Herr Oberlieutenant!« lautete der Rapport. »Die Hirsche röhren, daß es hallt, sind in der größten Hitze. Wetter prachtvoll. Vollmond. Barometer steht ausgezeichnet.«

»Famos! famos! Aber komm' ich auch zum Schuß?«

»Mehr als einmal. Wir haben sechs sichere.«

Doch der Hausherr drängte zur Einkehr.

»Halten wir uns nicht auf. Komm jetzt, komm! Das alles wird bei Tisch erledigt. Sie, Pachmayer, sind unser Gast!«