»Außer Sorge! Du trinkst mich nicht trocken. Schau die Sägemühle!«
Wie sie sich im Abendrot schön ausnahm! Auf dünnen Pfosten stand das Dach, Baumstämme und Bretter lagen durcheinander, und zwischen ihnen hob und senkte sich die eintönig rastlose Säge. Eine Hühnerschar schwadronierte zwischen den Bretterhaufen.
»Ja, selbst ein unwohnlich Holzgerüst kann entzücken, wenn es eine Sägemühle ist inmitten dunkler Berge!« meinte der Gutsherr.
Nun kam das Dorf, die Dorfkirche mit dem Wetterhahn, das Pfarrhaus, die Schule. »Vierklassig,« bemerkte er. Hunde bellten, Kinder liefen auseinander, das Hühnervolk machte sich aus dem Staub. Der Gast wurde ungeduldig.
»Sind wir bald am Ziel?«
»Sobald wir um die Ecke biegen. So, da siehst du schon meine Keusche.«
Wilder Wein deckte die Mauer, die Fenster blinkten. Es gab auch eine Seitenfaçade. Das Gitterthor stand weit auf.
»Aber das ist ja ein wahres Schloß!«
»Nein!« rief der Gutsherr, »nur eine Jagdhütte!«
Seine Hunde kamen auf ihn zugesprungen; er präsentierte sie: