Die Kartoffeln konnten nicht besser sein. Das Perlhuhn war delikat. Pachmayer aß bescheiden, doch mit großer Geschicklichkeit. Die Hunde nahmen teil am Mahl. Es war ein gemütliches kleines Souper. Im Ofen prasselte das Feuer, ein Nachtfalter umschwirrte die Lampe, und draußen lag träumend die blaue Nacht.
»Richtig, Rudolf,« begann der Hausherr, »du hast angenehme Reise gehabt?«
»Ausgezeichnete! Erst allein gewesen und tüchtig geschlafen, dann Gesellschaft gehabt: alte Dame mit junger Begleiterin. Sehr gut amüsiert.«
»So bist du also gar nicht müde? Das ist schön!«
Pachmayer schien etwas auf dem Herzen zu haben.
»Es ist eine starke Zumutung,« meinte er, »aber wenn der Herr Oberlieutenant wirklich nicht müde ist –«
»Was haben Sie vor, Pachmayer?« fragten die Herren.
»Ich meine nur,« fuhr er fort, »das Wetter ist so prachtvoll, es wäre schade, es zu verschlafen, und wir könnten morgen zeitlich früh aufstehen.«
Doch Rudolf war auf der Hut.
»Was heißen Sie zeitlich früh?« fragte er mißtrauisch und hielt sich an seinen Schnurrbartenden wie an einer Stütze.