Frau Friedlein schrak plötzlich auf. »Wo hast du denn die ... Rosen gelassen?« flüsterte sie der Tochter zu.
Die fuhr herum, ihre Augen glänzten schon wieder. Die Mutter sah sie an und wünschte heiß, jetzt möchte einer die Tochter sehen, ein ganz Reicher, einer ohne Schulden, ein solider Mann.
»Die ... Rosen ... ich hab sie ihm ja doch hingeworfen – du weißt doch,« murmelte sie, nur der Mutter verständlich.
»Dann müssen sie noch dort liegen –«
»Was muß dort liegen?« flüsterte Paula von der anderen Seite.
Die Mutter erklärte ihr's verstohlen.
»Die sind längst fort. Die haben andere genommen,« meinte Mai, die in dem Gesicht ihrer Schwester und dem der Mutter schon etwas aufsteigen sah.
»Wo liegen sie?« flüsterte Frau Friedlein.
»Ich hab dir's ja gesagt. An dem kleinen Heckenweg hinter der Gärtnerei.«
»Da kommen selten Leute hin. Das ist ein ganz einsamer Platz. Die Rosen liegen sicher noch da – –« Sie flüsterte mit den Töchtern.