Meine Einquartierung.
Ungermann's wohnen in der guten Stube, Tante Lina rastet immer noch im Fremdenzimmer, Ottilie theilt mein Schlafgemach mit mir, mein Karl ist in die Fabrik verdrängt ... wo bleibe ich mit Kliebisch's?
Es ginge, wenn ich ebenfalls in die Fabrik ziehe, Ottilie in die Mädchenkammer verfügt wird und Dorette auf dem Boden schläft. Das will sie aber nicht, und da sie vermehrte Arbeit hat, kann ich ihr schlaflose Nächte nicht zumuthen. Sie sagt, es wäre auf dem Boden nicht richtig, mit schleichenden Schritten im Dunkeln, daß sie kein Auge zukriegte und lieber ginge, als sich krank graulte. Auf Schudderigkeiten hätte sie sich nicht vermiethet.
»Dorette,« sagte ich, »Spuk ist überwunden. In unserer aufgeklärten Zeit kommt er nicht mehr vor, er ist wie weggeblasen durch den Fortschritt, durch Telegraph und elektrisches Licht.«
»Uf'n Boden is et duster,« entgegnete sie.