»Kein übler Gedanke,« rief der junge Herr Brauns, »damit ließe sich in der Metall- und Galanteriewaarenbranche vielleicht ein Geschäft machen. Wollen Sie mir die Idee überlassen? Wir theilen den Gewinn. Ich übernehme die Musterschutzkosten und die Abmachungen mit den Fabrikanten. Ein paar tausend Märkelchen können dabei herausschauen, Notabene wenn wir Glück haben.«
»Meine Frau willigt ein,« sagte Herr Butsch. »Olle, Olle, bist Du helle!« rief er und küßte sie inmitten der Menschheit und sie stand ganz verlegen und glücklich. So glücklich.
»Und wenn's nur ein paar hundert Mark werden,« fuhr Herr Busch fort, »es wäre auch schon schön. Kathinka, es kommt in die Sparkaste und bleibt Deine. Ich habe ja immer gesagt, wer meine Frau für dumm kauft, der schmeißt sein Geld weg.«
Die Krausen zipperte mit den Eßwinkeln. Die Butschen, die sie verdunkeln wollte, strahlte in Glorie. Das verdroß sie schmählich.
In diesem Zustande war Eis-Schocolade für sie wie von der Vorsehung angerührt. Herr Butsch ließ sich nicht nehmen, die ganze Runde auf die Erfindung seiner Frau hin zu erledigen. Herr Brauns gab eine zweite dagegen.
»Ich finde es abscheulich, daß der junge Mann die Butschen so zum Besten hat,« raunte die Krausen mir zu. »So ihre Bornirtheit zu verspotten.«
»Erlauben Sie, es war sein voller Ernst.«
»Das glauben Sie selber nicht. Außerdem halte ich an die Oeffentlichkeit treten für unweiblich.«
»Man muß es nur können.«