»Glaubst Du, weil Schang von uns mit Schokolade begossen wird, daß China deutsche Industrie und deutsche Leute begünstigt? Ich nicht. Ich kenne die Onkels durch mein Exportgeschäft. Es sind Gemüthsathleten sag ich Dir. Erst kommen sie und dann die andern — noch lange nicht.«

»Oho! Man erwartet, daß er ein Dutzend Panzerschiffe bestellt...«

»Das dreizehnte oben aufs Packet gebunden.«

»Und Rieseneinkäufe macht. Außerdem soll er ein hervorragender Politiker sein.«

»Weißt Du, was Politik ist? Anders sagen als thun. Besser wäre, die Deutschen schlössen feste Freundschaft unter sich, als daß sie in der Fremde falsche Freunde suchten. Wilhelm, das Nachlaufen, das verfluchte Nachlaufen, das ist unser Elend. Wir beleuchten in allen möglichen Landesfarben, aber kein Land illuminirt in den deutschen Farben.«

»Warum nicht, da wir doch andere Völker mit Oellampen ehren?«

»Weil es kein schwarzes Licht giebt, und Weiß und Roth nicht langt. Sonst thäten sie es aus lauter Hochachtung. Wenn sie könnten, fräßen sie uns auf — vor Liebe. Sie haben oft genug versucht, Deutschland zu zerreißen und zu verschlingen, aber ehe sie es todtschlugen, ward es lebendig und umgekehrt ein Schuh daraus.«

»War es denn halbtodt?«

»Es träumt zuviel und beim Träumen hält es die Augen nicht offen. Augenblicklich träumt es chinesisch.« —