»Nur um mich nicht auszuschließen,« sagte der Dritte. Das war Ungermann.

Und herein kamen sie. Und mein Mann, meine Unschuld von Mann schwankend zwischen Kliebisch und Ungermann.

Ich erhob mich. »Meine Herren!« sagte ich. Weiter nichts. Aber der Schreck.

»Du hier, Wilhelmine?«

»Wie Du siehst! Ich will nicht fragen, wo Du warst, ich will es nicht wissen. Dein Zustand verräth genug. Ich danke Ihnen, meine Herren, namentlich Ihnen, Herr Ungermann, daß Sie als künftiger Stadtvater so väterlich für meinen Mann gesorgt Und ihn auf Ihre Studienfahrten mitgenommen haben, während ich weg war.«

Ungermann verfärbte sich. »Wir waren ein bischen vergnügt, zum Schluß... weil ich morgen abreise,« stammelte er.

»Dummes Zeug, Du bleibst,« sagte mein Karl.

»Herr Ungermann reist,« entschied ich, »Du hörst, er will es. Und Sie, Herr Kliebisch, Sie als mehrfacher Familienvater, helfen meinen Mann verführen? Das hätte ich nicht erwartet. Und zu trinken giebt es nichts mehr.« Ich nahm die Flasche und schloß sie ein.

»Aber Mienchen, es war so schön auf der Ausstellung.«

»Die ist längst aus.«