Letztes Kapitel.
Schluß.
An einem trüben Herbstnachmittag saß man zu Toury am Kaminfeuer. Es stürmte draußen, die falben Blätter der Linden vor dem Hause fielen ab, der Regen träufte an den Fenstern nieder.
Dame Beatrice, indem sie ihren Thee schlürfte, hub an: der Winter naht, wohl dem, der nicht einsam am traulichen Caminfeuer sitzt. — Im Sommer fühlt sich das Bedürfniß der Geselligkeit weniger, als an den langen Winterabenden —
Sie wollte nun, nach und nach, auf die Empfehlung der Ehe kommen, denn ihr Plan war entworfen.
Flore sahe stumm über den Theebecher hin.
Da bellten draußen die Hunde, und ein Mann in fremder Kleidung kam über den Hof. Dame Beatrice eilte ans Fenster, Flore blieb an ihrem Platz, Herr Jolin ging hinaus, Erkundigung einzuziehn.
Bald kam er zurück. „Ein Mann im Turban und türkischen Pelz, mit einem langen Bart, verlangt Madame Ring zu sprechen.“
Was ist das wieder? rief Flore verdrießlich, er komme.
Furchtbar anzuschauen, trat der Ankömmling ins Zimmer. In gebrochenem Französischen sagte er: Ich komme aus dem fremden Morgenlande, und habe Botschaft von dem Christen Ring an sie.
Ring ist todt! schrie Flore.