Chevalier. O dann muß ich diese redlichen Schönheiten um Antwort anflehn —
Gräfin. Nun — (beide sehn sich stillschweigend an)
Chevalier. Ach —
Gräfin. Fragen sie mit Worten!
Chevalier. Wissen sie aber, daß die Entscheidung mir ein neues Loos werfen, unwiderruflich werfen kann? —
Gräfin. O, o —!
Chevalier. Galt ich ihnen einst mehr? Betrog mein Wahn mich nicht völlig? Sie senken den Blick — schweigen — Gräfin —
Gräfin. Weg mit der Vergangenheit! (ergreift ein Portefeuille und nimmt einige Briefe heraus) Weg jede Erinnrung aus ihr. Nothwendigkeit bedingt das harte Opfer. Nehmen sie diese Briefe zurück, die mich — ach zu grausam betrogen —
Chevalier. Ich heilige jeden Eid, den sie schwuren. (wirft sich vor ihr hin) Hier ist mein Altar. Hier nur darf ich anbeten!
Gräfin. So sind die Männer, so so —