Ich möchte nicht gern ... mache Dich frei von dieser unglücklichen Neigung!

»Diese Neigung ist mein Glück. Ich will Emma mein nennen!«

Dies kannst Du – wenn Du es denn durchaus hören willst – um einen mäßigen Preis –

»Was sagst Du, Schwester! Ich hoffe doch nicht ...«

Ihr blieb nach dem Tode ihres Vaters weiter nichts übrig, als sich mit Putzarbeiten zu ernähren. Doch, an Hochleben und Müßiggang gewöhnt, wollte sie sich in Spärlichkeit und Fleiß nicht fügen. – Ihr Ruf ward zweideutig.

»Gott!«

Nach und nach sank Emma tiefer, und wurde zuletzt als öffentliche Buhlerin bekannt. Da zog sie den Sohn eines reichen Kaufmanns an sich, plünderte ihn aus, und verführte ihn, die Kasse seines Vaters um nahmhafte Summen zu bestehlen ...

»Höre auf. Doch nein – nein – ende!«

Es kam an den Tag. Emma wurde auf vier Jahre ins Zuchthaus geschickt –

»Zu viel! zu viel!«