»O die Verworfne!«

Auch die am tiefsten gefallen sind – bleiben Menschen.

»O gute Schwester!«

Du hast sie geliebt.

»Ich gebe ihr ein kleines Jahrgeld.«

Auf Eine Bedingung –

»Versteht sich: daß sie dem ruchlosen Wandel entsagt, und sogleich diese Stadt verläßt.«

Dies macht Deinem Herzen Ehre.

Bei diesem Gespräch kam erst noch zur Aufhellung, woran zeither noch niemand gedacht hatte. Ich sagte: »Aber ist denn die ganze Menschheit in späteren Jahren zum Unheil verdammt? Die Jugendfreunde, die Verwandten, Alles muß ich unglücklich wiederfinden, und ...« Nicht Alles, fiel Wilhelmine ein. Seltsam, daß Du nach unserm Bruder Otto noch nicht gefragt hast. Zum Theil ist wohl Deine Krankheit Schuld daran, daß wir vergessen haben, von ihm zu reden; zum Theil auch – wird bei den Seinigen nicht eben viel über ihn geredet –

Ich begreife selbst nicht, fiel ich ein, wie es zugegangen ist, daß ich an Otto nicht gedacht habe. Von den übrigen bösen Zeitungen war mein Gedächtniß so vollgepfropft, daß ... nun, was macht Otto? Ich wünsche ihm alles Gute.