»Du mußt lächeln. Lächle mal, Ohm Hans! – mehr! – spöttischer! den Kopf höher! – so! Nun sagst du: Wollt mich geduldig anhören, gnädige Frau!«

»Wollt mich geduldig anhören, gnädige Frau!«

»Was könnt Ihr mir danach noch zu sagen haben, das anzuhören der Mühe wert wäre?« sprach Sidonie mit Julianens wegwerfendstem Tone.

»O gnädige Frau,« erwiderte Hans, »wenn Ihr wüßtet, was ich hier in der Tasche habe –«

»Pst! noch nicht! erst noch ein bißchen zappeln lassen!« unterbrach ihn Sidonie.

»Nun, dann so: O gnädige Frau, Sidonie hat uns gesagt, daß es Euch im Grunde Eures Herzens mehr um die Freundschaft mit uns, als –«

»Halt! ums Himmelswillen, kein Wort davon!« rief Sidonie. »Damit würdest du mir einen schönen Stein in den Weg rollen!«

»Ja, was soll ich denn sagen?« frug er kleinlaut.

»Warte mal! – Sage, du hättest ihr einen andern Vorschlag zu machen, der vielleicht ihre Billigung fände.«