Sie gab ihm die Hand, deren Beben er fühlte. »Fahrewohl!« hauchte sie.

»Lebewohl, Gerlinde!«

Rasch schritt er zur Tür. Doch ehe er hinaus war, hörte er hinter sich gedämpfte Schmerzenslaute.

Er wandte sich um. Gerlinde stand regungslos und starrte ihn an mit Augen, in denen verzehrende Sehnsucht glühte.

Da hielt ihn keine Macht im Himmel und auf Erden mehr von ihr zurück. Er sprang in ihre ihm entgegengestreckten Arme, und sie küßten sich heiß und lange.

Dann riß er sich los, ging davon und zog die Tür sacht hinter sich zu.

Gerlinde sank neben ihrem Stuhle nieder, legte das Antlitz auf den Sitz und weinte, – sie wußte selber nicht, ob vor herzbrechendem Leid oder vor überschwenglichem Glück.