Nachdem noch viel Streitens und Hin- und Herredens gewesen zwischen der Bürgerschaft und dem Amtskeller, ward der Leichnam wieder dem Meister übergeben, damit er in einer Ecke des Gottesackers, wo sonst kein ehrlicher Christenmensch hin begraben ward, eingescharrt würde, was nun auch am folgenden Tage geschah. Nachdem er in die Grube gelegt worden, wurde die Erde über ihn von den Schindersknechten wieder eingestampft, — es steht kein Kreuz darauf, ja es will nicht einmal das grüne Gras da wachsen, das sonst der Christen Grab überzieht, sondern nur ein häßlicher Dornstrauch hat sich darüber gebreitet und deckt die Stätte zu mit seinen stachelichten Zweigen, wo des Jägers Gebeine liegen bis zum großen Tage des Gerichts.
Ich habe gesehen einen Gottlosen, der war trotzig und breitete sich aus wie ein Lorbeerbaum. Da man vorüberging, siehe, da war er dahin, ich fragte nach ihm, da ward er nirgend gefunden. Ps. 37.
Zwölftes Kapitel.
Die Flucht.
Was bringt Frieden? Lauter Freud.
Was bringt Kriegen? Lauter Leid.
Was bringt Frieden? Wein und Brot.
Was bringt Kriegen? Hungersnot.
Was bringt Frieden? Mut und Gut.
Was bringt Kriegen? Feu’r und Blut.
Was bringt Frieden? Fröhlichkeit.