»Ausgenommen, wenn auch Herr Lestyák einen zieht.«
»Wenn er eine Stimme hat, muß er auch ziehen,« meinte Herr Zaládi, »der Mantel der Rechte ist mit Pflichten wattiert.«
»Er soll ziehen!« entschied man einstimmig.
Das Auge Lestyák's erglänzte, sein Gesicht erglühte. »Wenn ich nur den schwarzen Würfel zöge,« dachte er bei sich.
Unterdessen transpirierte mit Hilfe der Heiducken der Fall Lestyáks in die draußen harrende Menge, daß die Senatoren seit dem Morgen gedankenlos dasaßen, daß Max unter das Fenster kam und den Funken der Weisheit unter sie warf, worauf Gabriel Poroßnoki ihn von der Gasse hineinrufen ließ und ihn zum grünen Tische unter die Alten der Stadt setzte.
Hat jemand schon so etwas gehört? Aber Gabriel Poroßnoki ist dennoch ein wackerer Mann, der selbst im Schnabel der Eule das Glänzende bemerkt.
Das Volk wogte lebhaft vor dem Gebäude. Von Zeit zu Zeit erscholl eine Stimme aus der Menge: »Es lebe Max Lestyák! Wir wollen Lestyák sehen! Wir wollen ihn hören!«
Frau Fábián sprach zu einer großen Gruppe mit lebhaften Gebärden: »Sein Verstand hat sich enthüllt. Gott hat ihm im Schlafe zu wissen gegeben, was er sagen soll, wie unsere arme Stadt von den bösen Heiden befreit werden kann. Warum Gott gerade ihn auserkor, fragen Sie, Frau Létasi? Weil Se. heilige Majestät immer mit den Kindern der Handwerker arbeitet. Unser Heiland, Christus, war der Sohn eines Zimmermanns und dieser der Sohn eines Schneidermeisters. Aber seht nur, er kommt!«
Aus dem Nachbarhause kam Herr Mathias Lestyák mit raschen Schritten, indem er in der einen Hand zornig die Elle schwang und in der anderen einen kornblumfarbigen Mantel hielt. »Wo ist dieser Kerl, daß ich ihn tot schlage!« schrie er wild. »Er kam hierher, er muß hier sein.«
»Er ist im Senat«.