Rhipidocrinus Beyrich (Fig. [282]). Dorsalkapsel schüsselförmig, die Täfelchen verziert. Basis eben oder etwas vertieft. IB sehr klein, eine fünfeckige Platte bildend. R1 fünfseitig. IR1 siebenseitig. Kelchdecke mit zahlreichen, soliden Täfelchen. After exzentrisch. Arme aus sehr breiten, niedrigen, einzeiligen Gliedern bestehend, beiderseits mit zahlreichen, zweizeiligen Nebenästen versehen, welche Pinnulae tragen. Stiel dick, rund, mit niedrigen Gliedern, Zentralkanal fünflappig. Häufig im Devon (Eifel).
Ollacrinus Cumberl. (Gilbertsocrinus Phil.; Goniasteroidocrinus Lyon und Casseday). Kelchdecke mit interradialen, getäfelten, röhrenförmigen, an den Enden vergabelten, nach abwärts gerichteten Fortsätzen. Karbon.
Rhodocrinus Mill. (Fig. [283].) Wie Rhipidocrinus, jedoch Arme dünn, unverästelt, zweizeilig, mit langen Pinnulis. Karbon.
Acanthocrinus F. Roem. Wie Rhodocrinus, aber Kelchplatten mit Stacheln versehen. Devon.
7. Familie. Melocrinidae. Roemer (emend. Wachsm. u. Spr.).
Basis monozyklisch. B 3, 4 oder 5. R 5×3, darüber 2-3 R. dist. Die untersten IR zwischen R2 eingeschaltet. Arme mit zahlreichen Nebenästen und Pinnulis. Silur. Devon.
Patelliocrinus Ang. (Fig. [284]). B 3. Analinterradius wie die übrigen Interradien mit 3 IR. Kelchdecke mit wenig großen Täfelchen. A wechsel- oder zweizeilig. Ob. Silur. Gotland.
Allocrinus W. u. Spr., Macrostylocrinus Hall. Silur.
Glyptocrinus Hall (Pycnocrinus S. A. Miller) (Fig. [285]) B 5. IR zahlreich, nach oben in 2 oder 4 Reihen vergabelt. Kelchtäfelchen mit radialstrahligen Leistchen verziert. A schlank, einzeilig, vergabelt. Kelchdecke aus zahlreichen kleinen Täfelchen zusammengesetzt. Unt. Silur. Nordamerika.
Stelidiocrinus Ang. (Harmocrinus Ang.). Ob. Silur. Gotland.