Melocrinus Goldf. (Ctenocrinus Bronn, Astrocrinus Conr., Castanocrinus und Cytocrinus F. A. Roem.) (Fig. [286], [287]). K birn- oder melonenförmig. B 4. R sechsseitig. IR zahlreich. Kelchdecke mit subzentralem oder exzentrischem After (Melocrinus) oder mit Afterröhre (Ctenocrinus). A 5×2, einzeilig, paarweise nebeneinander stehend und mit ihren einander zugekehrten Seiten verwachsen; auf den entgegengesetzten Seiten mit zahlreichen einfachen, Pinnulae tragenden Nebenzweigen besetzt. Stiel rund oder elliptisch; Glieder niedrig, Zentralkanal rund. Ob. Silur (Gotland). Devon (Eifel, Rheinland). Die im devonischen Spiriferensandstein häufig vorkommenden Hohlabdrücke der Stiele von M. (Ctenocrinus) typus Bronn, bei denen der Zentralkanal und die Zwischenräume zwischen den gestrahlten Gelenkflächen mit Gestein ausgefüllt wurden, sind unter dem Namen »Schraubensteine« bekannt.
Fig. 284.
Patelliocrinus leptodactylus Ang. sp. Ober-Silur. Gotland. (Nat. Größe.) Nach Angelin.
Fig. 285.
Glyptocrinus decadactylus Hall.
Unter-Silur, (Trenton-Gruppe) Cincinnati. Ohio. Nat. Größe.