Fig. 427.

Spirorbis omphalodes Goldf. sp. Aufgewachsen auf einer Brachiopoden-Schale (Streptorhynchus umbraculum). Devon. Gerolstein. Eifel.

Aus paläozoischen Ablagerungen werden die Gattungen Cornulites Schloth, Ortonia, Conchicolites Nicholson und Spirorbis Daudin (Fig. [427]) genannt, wovon die letztere winzige, spiral gewundene Röhrchen bezeichnet, welche auf Fremdkörpern aufgewachsen sind und auch heute noch häufig auf Algen sitzend vorkommen.

Neben den Tubicolen hat eine zweite Unterordnung von Chaetopoden, die der marinen Errantia, Überreste in den Erdschichten von verschiedenem Alter hinterlassen. Es sind dies frei lebende, langgestreckte Würmer mit kräftigen Borstenbündeln auf ihrem segmentierten Körper und mit verkalkten, kompliziert gebauten Kauwerkzeugen.

Vollständige Abdrücke der Gattung Eunicites Ehlers (Fig. [428]) finden sich im lithographischen Schiefer des oberen Jura von Bayern und im eocänen Kalkschiefer des Monte Bolca.

Die Anwesenheit von schmarotzenden Myzostomiden in Stielgliedern jurassischer Crinoideen wurde von Graaff nachgewiesen.

Fig. 428.