Fig. 1123.

Ptychites flexuosus Mojs. (Am. Studeri Hauer p. p.). Muschelkalk. Schreyer Alp, Salzburg.

Ptychites Mojs. (Plicosi Beyr., Rugiferi Oppel) (Fig. [1123]). Schale involut, eng genabelt, dick scheibenförmig, Externseite verschmälert, gerundet, die Seiten mit flachen sichelförmigen Falten. Runzelschicht öfters vorhanden. Mundsaum außen vorgezogen, zuweilen etwas eingeschnürt. Loben und Sättel mäßig gezackt; Außenlobus seicht. Außensattel kürzer als der erste Lateralsattel. Trias, hauptsächlich im Muschelkalk. Norddeutschland (P. dux Gieb. sp., megalodiscus Beyr. sp.), Alpen (P. Studeri Hauer sp., opulentus Mojs.), Bakony, Bosnien, Ostindien, Spitzbergen.

Beyrichites Waag. (Meekoceras Mojs. e. p.). Flach scheibenförmig, engnablig, mit gerundeter, verschmälerter Externseite und flachen Falten auf den Flanken. Lobenlinie weniger geschlitzt wie bei Ptychites, die Sattelendigungen bei manchen Formen noch ganzrandig. Muschelkalk. Alpen, Ostindien. B. Reuttense Mojs. sp., Khanikoffi Opp. sp.

Carnites Mojs. Ob. Trias. C. floridus Wulfen sp.

Sturia Mojs. Scheibenförmig, eng genabelt, außen zugeschärft, mit Spiralstreifen verziert. Externlobus groß mit breitem Mediansattel, Hauptloben meist zweispitzig. Mittlere und obere Trias; Alpen, Bosnien, Indien. St. Sansovini Mojs.

Gymnites Mojs. (Fig. [1124]) (Buddhaites Dien.). Weit-, seltener enggenabelt und hochmündig, innere Windungen glatt bis schwach gefaltet, die äußeren zuweilen mit sichelförmigen Faltenrippen und flachen Knoten auf der Flankenmitte. Externseite gerundet bis zugeschärft. Suturlinie der inneren Umgänge schwach, der äußeren besonders bei eng genabelten Formen aber stark zerschlitzt; Hilfsloben einen tief herabhängenden Suspensivlobus bildend. (Die Suturen der innersten Windungen erinnern an die Gattung Daraelites Gemm. aus dem Perm Siciliens, ob aber dadurch ein genetischer Zusammenhang beider Gattungen bedingt wird, ist unentschieden.) Trias, hauptsächlich im Muschelkalk der Alpen, Bosniens und Indiens. G. incultus Mojs., Breuneri Mojs., Credneri Mojs., subclausus Hauer.

Fig. 1124.