Gymnites Palmai Mojs. Muschelkalk. Schreyer Alp bei Gosau.
5. Familie. Pinacoceratidae. Mojs. (emend. Zitt.).
Schale flach scheibenförmig, hochmündig, eng genabelt, meist glatt oder schwach gefaltet. Wohnkammer kurz, selten anormal verengt. Suturlinie mit sehr zahlreichen, überaus fein und tief zerschlitzten Loben und Sätteln; zwischen dem Externlobus und ersten Seitenlobus eingeschaltete Adventivloben. Embryonalkammer angustisellat. Mittlere und obere Trias.
Die Pinacoceratiden besitzen unter allen Ammoniten die am feinsten zerschlitzte und komplizierteste Suturlinie, durch welche sie große Anklänge an die zeitlich nahe stehende Gattung Gymnites zeigen. Sie sind auf die Trias beschränkt.
Fig. 1125.
Pinacoceras (Pompeckjites) Layeri Hauer sp. Obere Trias. Röthelstein bei Aussee.
Pinacoceras Mojs. (Pompeckjites Mojs.) mit scharfer Externseite (Fig. [1125], [1126)] enthält lediglich triasische Arten, wovon die ältesten (P. Damesi Mojs.) im oberen Muschelkalk beginnen. Hauptverbreitung im Hallstadter Kalk. Alpen, Himalaja. P. Metternichi v. Hauer sp. erreicht einen Durchmesser von 1 - 11/2 Meter. P. rex, P. imperator v. Hauer sp.
Placites Mojs. Flach scheibenförmig, eng genabelt; Externseite gerundet; ohne oder mit wenigen Adventivloben. Ob. Trias. Alpen, Himalaya. P. platyphyllum Mojs.