Schale glatt, quer gestreift oder mit schwachen Falten, außen gerundet. Wohnkammer 1/2-3/4 des letzten Umgangs bildend. Mündung einfach, außen vorgezogen. Loben und Sättel zahlreich, in gerader Reihe, allmählich gegen innen an Größe abnehmend; die Sättel tief zerschlitzt, vorne mit zwei, drei oder vier blattförmigen Lappen endigend. Embryonalkammer angustisellat. Trias. Lias. Jura und untere Kreide.

Die Phylloceraten sind offenbar aus gewissen triasischen Cyclolobiden (Monophyllites) entstanden. Sie entsprechen der Familie der Heterophyllen Quenstedt's und zeichnen sich besonders durch diphyllische, tri- und tetraphyllische Endigung der tief zerschlitzten Sättel, sowie durch Mangel an Knoten, Dornen und scharfen Rippen aus. Im allgemeinen zeigen die Suturen bei den älteren Arten einer Formenreihe einfacheren Bau als bei den jüngeren.

Fig. 1142.

Phylloceras heterophyllum Sow. sp. Ob. Lias. Whitby, Yorkshire.

Fig. 1143. Fig. 1146
Suturlinie von Phylloceras Nilssoni Heb. sp. Ob. Lias. Rhacophyllites tortisulcatus d'Orb. sp. Suturlinie. (Nach Quenstedt.
SL Siphonallobus, L erster Laterallobus, l zweiter Laterallobus, a1-6 Auxiliarloben, n Nahtlobus, AL Antisiphonallobus, Li erster, l zweiter Seitenlobus der Innenseite.