Uintacyon Leidy. P und M1 klein, der letztere mit schneidendem Talonid. M1 ohne Hypocon, hintere M groß. Wasatchbed. U. massetericus Cope. Bridgerbed. U. vorax Leidy.

U. (Miocyon) (Prodaphaenus W. und M.) mit reduziertem P und großen M. Obereocän. Uinta. U. Scotti W. und M.

Vassacyon Matthew. M mit grubigem Talonid, P klein. Unterkiefer hoch. Untereocän. Wasatch. V. promicrodon W. und M.

Die drei folgenden Gattungen sind nach Matthew Verwandte der Cercoleptiden. Reißzähne wenig differenziert. Alle M einander sehr ähnlich.

Oodectes Wortman. Alle unteren M mit wohlentwickeltem hohem Trigonid und schneidendem Talonid. Obere M mit Protoconulus, ohne Hypocon. P kurz und hoch. Bridgerbed. O. herpestoides Wortm.

Vulpavus Marsh. 4-34-3 P. Untere M mit niedrigem, dreispitzigem Trigonid und breitem Talonid. P massiv. Obere M mit Zwischenhöckern und dickem inneren Basalwulst. Wind Riverbed. V. canavus Cope. Bridgerbed, V. palustris Marsh. V. (Phlaodectes) ovatus Matthew.

Palaearctonyx Matthew. P reduziert. M niedrig, flach, obere groß, oblong. Bridgerbed. P. Meadi Matthew.

2. Unterordnung. Fissipedia (Carnivora vera). Raubtiere.[129]

Digitigrade oder plantigrade Fleischfresser, teilweise omnivor, mit großem gefurchtem Gehirn und vollständigem Gebiß. In der Regel 33 J. C kräftig, höher als die übrigen Zähne. P schneidend. P4 und M1 als Reißzahn entwickelt. Die oberen M und die unteren M2 und M3 höckerig, zuweilen verkümmert. Zehen getrennt. Extremitäten fünfzehig, selten Pollex und Hallux reduziert. Scaphoid mit Lunatum und Centrale verschmolzen. Endphalangen komprimiert, spitz, gekrümmt, zuweilen retraktil.