3. Familie. Procyonidae (Subursi Blainville).
3.1.4-3.2.3.1.4-3.2. P4 und M1 nicht als typische Reißzähne entwickelt. Obere M und P4 gerundet, viereckig, trituberkulär oder quadrituberkulär. Untere M mit stumpfzackigem Trigonid und zweihöckerigem Talonid. Schädel kurz und breit. Extremitäten fünfzehig, plantigrad.
Die Procyoniden bewohnen in der Gegenwart Nord- und Südamerika, mit Ausnahme der auf den Himalaya beschränkten Gattung Ailurus. Sie haben sich aus Miaciden entwickelt.
Procyon Storr. Waschbär. Lebend und im Pleistocän von Nord- und Südamerika.
Bassariscus Coues. Lebend und im Pleistocän und Pliocän von Nordamerika. B. antiquus Matthew.
Nasua Storr. Lebend und fossil im Pleistocän von Südamerika.
Cyonasua, Pachynasua Ameghino in der Paranastufe und Amphinasua Moreno in der araukanischen Stufe — Pliocän — von Argentinien.
Phlaocyon Wortm. und Matthew. (Fig. [557].) 44 P. 23 M. Schädel und Skelett Procyon-ähnlich. P4 mit zwei Innenhöckern. Große Bullae osseae. Untermiocän von Colorado. P. leucosteus Wortm. und Matthew.
Leptarctus Leidy. 3.1.3.2. P mit Talonid. Miocän Loup. Fork. Süd-Dakota.
Parailurus Schlosser. Sehr komplizierte M, aber einfachere P als bei der lebenden Gattung Ailurus. Pliocän — Red Crag — von England und Lignite von Baroth, Siebenbürgen.