Cynarctus Matthew. 3 M im Unterkiefer. Auch M2 mit Protoconid und M1 mit Zacken an Außenseite des Protoconid. Von Matthew zu den Amphicyoninen gestellt. Obermiocän, Loup. Fork, Colorado. C. saxatilis Matthew.
Fig. 557.
Phlaocyon leucosteus Matthew. Miocän. Colorado. Schädel von unten. 1/2 nat. Gr. (Nach Matthew.)
4. Familie. Mustelidae. Marder.
3.1.4.2-1.3.1.4.2. P4 mit langer Schneide hinter dem Hauptzacken und mit kräftigem Innenzacken. M1 mit wohlentwickeltem, grubigem oder schneidendem Talonid, meist auch mit kleinem Metaconid. M1 querverbreitert, öfters groß und viereckig, in der Regel mit sehr starkem Basalband. M2, wenn vorhanden, sehr klein, M2 ebenfalls stark reduziert, aber öfters zweiwurzelig. Bulla ohne Septum, gewölbt, meist klein, getrennt vom Processus paroccipitalis. Ohne Alisphenoidkanal. Körper gestreckt, Füße meist fünfzehig, plantigrad oder digitigrad.
Die Musteliden sind kleine bis mittelgroße, schlanke, bewegliche Räuber, die gegenwärtig mit Ausnahme von Australien über die ganze Erde verbreitet sind, hauptsächlich aber die nördliche Hemisphäre bewohnen. Die fossilen haben die nämliche Verbreitung und erscheinen zuerst im Oligocän von Europa und Nordamerika. Auf Grund der Schädelbasis werden sie zu den Arctoidea gestellt. Die ältesten Formen haben große gewölbte Bullae und 22-3 M und sind gegen die ältesten Viverren nicht scharf abzugrenzen. Sie gehen wohl auf Viverravinen zurück.
1. Unterfamilie. Putoriinae.
Anfangs mit 22, später 12 M, ausgezeichnet durch Reduktion der P 44, des M2 und des Metaconid an M1 sowie durch das kleine Talonid von M1.