Dichobune leporina Cuv. Phosphorite. Escamps. Quercy. A zwei Molaren des Oberkiefers, B letzter Milchzahn und die zwei vorderen Molaren des Unterkiefers. (Nat. Gr.)

C. Selenodontia.

8. Familie. Xiphodontidae.

Zahnreihe geschlossen. 3.1.4.3.3.1.4.3. Backenzähne selenodont. Obere M mit vier oder fünf Halbmonden, der Zwischenhügel in der vorderen Hälfte. Untere M mit zwei komprimierten Innenhöckern und zwei äußeren Halbmonden. Vordere P gestreckt, unterer P4, seltener auch der obere P4 sehr kompliziert. Unterer P1 als Eckzahn ausgebildet, oder J, C und P ineinander übergehend. Extremitäten lang, schlank, zweizehig. Seitliche Metapodien zu kurzen proximalen Stummeln reduziert, mittlere getrennt.

Im europäischen Obereocän. Phosphorite von Quercy, Bohnerze, Débruge bei Apt.

Die Xiphodontiden sind schlanke, hochbeinige, an Hirsche erinnernde Selenodonten, die aber sehr bald vollständig erlöschen.

Xiphodon Cuv. (Fig. [669].) Obere M mit fünf Halbmonden. P4 einfach. Cuboid und Naviculare getrennt. Eocän. X. gracile Cuv., castrense Kowalewsky.

Amphimeryx Pomel (Hyaegulus Pomel, Xiphodontherium Filhol). Außenhöcker der fünfhöckerigen oberen M halbmondförmig. Zahnlücke zwischen den unteren P2 und P3. Unterkieferrand ohne Einbuchtung. Eocän. Bohnerze der Schweiz, Pariser Gips, Débruge, Phosphorite von Quercy. Oligocän. Ronzon.