„Hoc sub monumento quiescit
C. A. Kortum
Dr. medic. pro meritis
nominatus consiliarius aulicus.
Natus die 5. Juli 1745. Mortuus die 15. Aug. 1824.
Hier ruht die irdische Hülle
des Dr. medic. und Hofrath
C. A. Kortum.
geb. den 5. Juli 1745, gest. den 15. Aug. 1824.
Darunter befindet sich als Symbol der medizinisch-chirurgisch-poetischen Thätigkeit des Verstorbenen eine Leyer, und kreuzweise darüber gelegt das Emblem der Aerzte und Apotheker, der Aesculapstab.
Rechts von dem Beschauer steht die oben schon verdeutschte Inschrift:
„Non mihi mors gravis est,
posituro morte dolorem.
Sirach, 22. v. 11.
Man soll nicht so sehr trauern.“
Unter der Inschrift befinden sich zwei Palmbüschel.
An der linken Seite findet der Verehrer des Dichters die Worte:
„Per aspera ad astra!
Offenbarung. Joh. 14. v. 13.
Selig sind die Todten,
die in dem Herrn sterben.“
Wenn der deutsche Spruch jedesmal die Uebersetzung des lateinischen sein soll, so würde man damit allerdings als Quartaner oder Quintaner schlecht durchkommen, denn „Per aspera ad astra“ heißt wörtlich: „Durch Mühen zu den Sternen“. — Unter dieser Inschrift befindet sich eine Sanduhr.
Auf der hinteren Seite des Denkmals befinden sich als Symbol der Trauer zwei umgekehrte Fackeln und darüber die Worte: