»Und derweil versauft der Bim!« jammerte Pepi Bröselmeier und wollte davonlaufen. Aber der Aufseher hielt ihn am Ärmel fest und donnerte: »Da bleib'n S'!! Im Namen dös Gösätzes!«
Und weil der Pepi nix mit dem Namen dös Gösätzes zu tun haben wollte, blieb er halt da. Und sein Name wurde aufgeschrieben und sein Stand und die Wohnung und sein halber Stammbaum dazu, weil wir ordnungsliebende Behörden haben.
Noch eine geschlagene halbe Stunde ist der Pepi nachher in den Isaranlagen umhergeirrt und hat den Bim gesucht und sich einen riesigen Durst angeschrieen.
Und hätt' sich doch diese Mühe sparen können!
Denn wie er zerschmettert, den Spaten unter'm Arm, im »Bürgerbräu« ankam, da empfing ihn die Kellnerin mit den Worten: »Grad is Ihr Foxl kemma!«
Richtig, da saß er unter dem Stammtisch, nagte an einem Knochen und zwinkerte seinem Herrle einen Blick zu, der ungefähr besagte:
»Bist jetz wieda so weit, daß ma mit dir verkehr'n ko'?«
Und drei Minuten später saß Bim auf Herrles Schoß und hörte herablassend dessen Bitte um Verzeihung an: »Brauchst koa Sanitätsdackel wer'n, Bim! Naa, naa, dös überlass'n ma dö spinneten Schäferhund'! Weil's d' nur grad wieda da bist!«
Und zwei Tage später war auch ein polizeilicher Strafbefehl »grad wieda da«. — Wegen »vorschriftswidriger Verwüstung der städtischen Isaranlagen und wiederholtem Freilaufenlassen eines Zwergpudels«.