Gar nicht erst reden will ich von dem schwarzen Musikkasten, den die Weißen in ihren Wohnungen aufstellen, und auf dessen Tasten sie mit den Händen hin und herfahren. Ich will nur, zum Besten der Weißen, meine Entdeckung mitteilen, daß es bedeutend angenehmer klingt, wenn man, statt mit den Fingern auf die Tasten zu schlagen, mit dem Popo darauf herumrutscht.

Mögen sich dies die weißen Musiklehrer merken!

Der Zug, der mit Musik um die Ecke bog, war sehr lustig. Zuerst kam eine Militärkapelle, dann ein von mehreren Männern getragenes großes Bild, das einen tückisch aussehenden Kopf darstellte. Darunter stand »Lord Kitchener wants you!« und noch einmal in drei indischen Sprachen die Übersetzung: »Lord Kitchener braucht dich!« Den Schluß des Zuges bildeten Soldaten und lachende Eingeborene.

Jim Boughsleigh salutierte, soweit es sein heiliger Zustand zuließ. Als er sich wieder setzte, hätte er mir beinahe den Sack mit Malatri, der Brillenschlange, in den Teich gestoßen.

»Wer ist das?« frug ich, als der Zug vorbei war.

»Wer?«

»Der Lord Kitchener, der behauptet, daß er mich braucht?«

Jim schnalzte mit der Zunge. »Das ist — das ist der Kriegsgott der Engländer.«

»Ist das am Ende derselbe Lord Kitchener, der den Mahdi vernichtet hat und Chartum einnahm?«

»Unsinn! Das war ein ganz anderer — das war sein Urenkel! Dieser Lord Kitchener ist ein mächtiger Gott!«