Waren wirklich alle so bleich, oder sog der Schein des heiligen Mondes die Farbe aus ihren Wangen?

Die englischen Soldaten marschierten auf uns zu, nahmen unseren Zug in die Mitte, und nun ging es hinaus in die Nacht, — rechts und links von schußbereiten Wächtern behütet.

Im Zickzack führten sie uns durch die Stadt, deren Straßen von Menschen gesäubert worden waren. Nur die Schritte hallten, und auch sie waren gedämpft wie bei euren Leichenzügen.

Ja, es war ein Leichenbegängnis. Die Versprechungen, die sie uns und den Mohammedanern gegeben hatten, trugen sie zu Grabe, und uns alle stießen sie mit hinab in die Gruft.

Wir sahen den Hafen vor uns, der angefüllt war von englischen Soldaten, und ein großes Schiff stand bereit, uns aufzunehmen.

Zuerst wurden unsere Gewehre verladen. Alles so lautlos, wie in einem Schattenspiel.

Und ich selbst kam mir vor wie leblos — ich sah, was geschah, aber ich hatte die Empfindung dafür verloren. Ich sah, wie die Mohammedaner über die Bretter schritten, die den Steinboden mit dem Schiff verbanden, ich sah, wie ihr Zug in einer Treppenluke verschwand — ich fühlte keinen Schmerz. Ich setzte mich in Bewegung, als die Reihe an uns gekommen war, willenlos wie ein Tier.

Als ich über die Bretter marschierte, versagten meine Knie den Dienst, ich fiel. Aber ein Stoß mit dem Gewehrkolben in den Nacken brachte mich wieder auf die Beine.

Im Aufspringen sah ich den Mond über mir stehen. Und mir war, sein Antlitz ähnele dem fremden Mohammedaner, dessen Schreiben ich im Gewande trug, und er weinte.

Und eine weiße Wolke schob sich vor ihn, um die Träne an seiner Wimper zu trocknen.