Zuerst kam man in einen großen Vorraum und dort gaben die Menschen ihre Hüte und die Mäntel ab. Ich dachte, sie würden sich vielleicht noch weiter ausziehen, aber das taten sie nicht.
Die Frauen, welche die Hüte und die Mäntel in Empfang nahmen, hatten zuletzt eine Unmenge von diesen Bekleidungsstücken, und ich begreife nicht, weshalb sie nicht im Laufe des Abends damit durchbrannten. Aber die Weiber haben ja keinen Verstand.
Aus dem Vorraum führte eine Treppe in einen weiten, hellerleuchteten Saal, in dem viele Tische standen.
Ein Mann, der ein merkwürdiges Kleid mit vielen Goldknöpfen anhatte, führte mich an einen Tisch und machte mir ein Zeichen, ich sollte mich hinsetzen.
Das tat ich, wenn auch widerstrebend. Denn ich hatte Angst, die Weißen würden wieder Musik machen — eine Befürchtung, die sich leider bald erfüllte.
Als ich mich umsah, stand der Mann mit den Goldknöpfen noch immer hinter mir und reichte mir ein bedrucktes Heft. Aus Gefälligkeit nahm ich es ihm ab — da wollte der freche Mensch Geld dafür haben, und ich gab ihm das Heft wieder zurück.
Ich betrachtete mir den Saal, in dem schon viele Leute und auch einige Hindus saßen, und mich interessierte besonders ein großes Tuch, das an der Wand vorne hing. Darauf war allerlei Geflügel gemalt, aber mit menschlichen Körpern.
Gerade wollte ich einen in der Nähe sitzenden Bruder fragen, in welchem Lande es solche geflügelte Menschen gibt und ob sie auch Eier legen, als plötzlich die Musik einsetzte. Und wenn bei den Weißen Musik gespielt wird, sind sie ruhig und reden nichts, und das ist der einzige Vorteil, den die weiße Musik hat.
Drei Stücke spielte die Musik, und es war sehr vorsichtig von den Musikern, daß sie versteckt saßen und man sie nicht sehen konnte.
Das mittelste Stück war die englische Nationalhymne, die von allen Leuten mitgesungen wurde und von mir auch, weil ich die Erfahrung gemacht habe, daß ich dann Zigaretten geschenkt bekomme.