Und dann eine dritte, die hatte denselben Inhalt wie die zweite.

Und immer warfen sie dabei ihre Beine in die Luft und ich muß zugeben: das war eine Leistung in ihrem Alter.

Dann kamen die Geflügelmenschen wieder herunter und gingen noch ein paarmal in die Höhe, damit die Ladies Kußhände werfen konnten, und es wurde wieder hell.

Ich war sehr ärgerlich über diese Ladies. Noch zorniger aber war ich über eine französische Miß, die am Nebentisch saß und ununterbrochen zu mir herüberlächelte und ihre Augen verdrehte. Wenn ich Malatri, die Brillenschlange, bei mir gehabt hätte, hätte ich sie auf dieses Weib losgelassen.

Sie muß irgendeiner Kaste angehört haben, denn auch sie hatte sich mit roter Farbe bestrichen — allerdings nicht auf der Stirn, wie wir Bekenner Schiwas, sondern auf den Backen.

Als die Miß sah, daß ich auf ihre Blicke aufmerksam wurde, lächelte sie noch freundlicher und fragte etwas in ihrer unverständlichen Sprache. Ich wollte freundlich sein, und antwortete das eine der drei französischen Wörter, die ich weiß, nämlich »oui!«.

Da stand sie auf und setzte sich an meinen Tisch und begann, Süßigkeiten zu knabbern.

Nun steigerte sich meine Wut noch erheblich: wie kann eine Frau sich unterstehen, in Gegenwart eines Mannes zu essen, und auch noch an demselben Tisch! Eine Hindufrau hätte nie den Mut dazu.

Zum Glück klingelte es in diesem Augenblick und die Geflügelmenschen flogen wieder an die Decke.

Diesmal waren drei Männer in dem Wald, die machten auf Leitern Turnkunststücke. Es war nichts Besonderes, jeder indische Gaukler kann es besser, aber ich war ihnen dankbar, daß sie wenigstens dabei nicht sangen.