Weshalb stellte man uns ihnen noch nicht gegenüber? Wie lange sollten wir unseren Haß noch bezähmen?

»It's a long way to Tipperary,« begann mein Begleiter zu singen, »it is a long —,« bums, da krachte es.

Der Tommy war den Laternenpfahl abwärts geglitten und saß nun auf dem Pflaster.

»Steh auf,« rüttelte ich ihn. »Du mußt in die Kaserne!«

Mit Anstrengung öffnete er seine Augen zu einem unsicheren Blinzeln. »Good bye, Picadilly« ... grunzte er, ließ den Kopf sinken und schnarchte.

»Steh auf!« wiederholte ich dringlicher. »Du wirst bestraft, wenn du zu spät in die Kaserne kommst! Bedenke, daß du ein Soldat des Königs von England bist, Herr!«

»Der König von England soll mir den Buckel herunterrutschen!« brummte er im Halbschlaf und streckte sich der Länge nach auf dem Pflaster aus.

Da überließ ich ihn seinem heiligen Zustand und eilte allein der Kaserne zu.

Er hatte mich lebhaft an Jim Boughsleigh erinnert. Sein Charakter hinterließ mir einen Nachgeschmack von faulen Eiern, und seine Taschenuhr ging so sehr nach, daß ich sie am nächsten Abend wegwarf.

Vor der Kaserne und im Hof herrschte, obwohl es schon eine Stunde vor Mitternacht war, noch lebhafte Bewegung. Geschütze wurden hin und her gefahren, nachgeprüft, Pferde wurden untersucht, — ich wußte, was dies zu bedeuten hatte, und Freude erwärmte mein Herz: endlich, endlich setzten wir zum Sprung an auf die Kehlen der deutschen Dämonen.