Kleine, rollbare Instrumente fesselten meine Aufmerksamkeit.
»Was ist das?« bat ich um Belehrung.
»Maschinengewehre.«
»Was wird mit diesen Maschinen hergestellt?«
Und ich erfuhr, daß man mit dieser Waffe mehrere Hundert Menschen in der Minute töten kann.
»Haben auch die Deutschen solche Maschinengewehre?«
»Nein! Überhaupt sind sie kläglich bewaffnet und es fehlt ihnen schon lange an Munition!«
Der weiße Soldat, der mir diese Auskunft gab, hatte sicherlich geglaubt, mir damit Mut und Angriffslust zu schärfen. Darin täuschte er sich. Ich will lieber mit einem Gegner kämpfen, der ebenso stark bewaffnet ist wie ich, als mit einem Schwächling. Ich wünsche mir männliche Feinde, die mich zwingen, alle meine Kräfte anzuspannen, auf der Hut zu sein und das Höchste zu leisten, dessen ich fähig bin. Ein Kampf mit Unfähigen entehrt den Sieger ebenso, wie eine Disputation mit geistig Unterlegenen verdummt.
Übrigens scheinen die Franzosen ihre Maschinengewehre als heilige Gegenstände zu verehren, — sonst würden sie sie doch nicht mit Vorliebe auf Kirchtürmen aufstellen.
Bald genug bewahrheitete sich meine Vermutung, daß unser Aufbruch nahe bevorstünde. Aber wie so anders als unser Einzug in Marzel spielte sich die Abfahrt ab.