»Weiter sodann, Sāriputto, hat ein Mönch sich also zu erforschen: ›Hab’ ich es verwirklicht, Wissen und Erlösung?‹ Wenn da, Sāriputto, der Mönch bei seiner Betrachtung erkennt: ›Nicht verwirklicht hab’ ich es, Wissen und Erlösung‹, so hat ein solcher Mönch, Sāriputto, um die Verwirklichung von Wissen und Erlösung zu kämpfen. Wenn aber, Sāriputto, der Mönch bei seiner Betrachtung erkennt: ›Verwirklicht hab’ ich es, Wissen und Erlösung‹, so hat ein solcher Mönch, Sāriputto, ebendiese sälig heitere Uebung im Guten Tag und Nacht zu bewahren.
»Denn wer immer auch, Sāriputto, von den Asketen oder den Priestern in vergangenen Zeiten Almosen geläutert hat, ein jeder hat also und also betrachtend und betrachtend Almosen geläutert. Und wer immer auch, Sāriputto, von den Asketen oder den Priestern in künftigen Zeiten Almosen läutern wird, ein jeder wird also und also betrachtend und betrachtend Almosen läutern. Und wer immer auch, Sāriputto, von den Asketen oder den Priestern in der Gegenwart Almosen läutern mag, ein jeder mag also und also betrachtend und betrachtend Almosen läutern.
»Darum aber, Sāriputto: ›Betrachtend und betrachtend wollen wir Almosen läutern‹: so habt ihr, Sāriputto, euch wohl zu üben.«
Also sprach der Erhabene. Zufrieden freute sich der ehrwürdige Sāriputto über das Wort des Erhabenen.[214]
152.
Fünfzehnter Theil
Zehnte Rede
SINNESGEWALT
{488} Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Kajaṉgalā[215], im Hain der Glockenbäume.
Da begab sich denn Uttaro, ein junger Brāhmane, der Schüler Pārāsariyos, zum Erhabenen hin, wechselte höflichen Gruß und freundliche, denkwürdige Worte mit dem Erhabenen und setzte sich seitwärts nieder. An Uttaro den jungen Brāhmanen, den Schüler Pārāsariyos, der da zur Seite saß, wandte sich nun der Erhabene also: