»Lehrt, Uttaro, Pārāsariyo der Priester den Jüngern die Sinne in der Gewalt haben?«

»Es lehrt, o Gotamo, Pārāsariyo der Priester den Jüngern die Sinne in der Gewalt haben.«

»Auf welche Weise, Uttaro, lehrt wohl Pārāsariyo der Priester den Jüngern die Sinne in der Gewalt haben?«

»Da sieht man, o Gotamo, mit dem Auge keine Form und hört mit dem Ohre keinen Ton: also lehrt, o Gotamo, Pārāsariyo der Priester den Jüngern die Sinne in der Gewalt haben.«[216]

»Ist es also, Uttaro, dann mag ein Blinder Gewalt über die Sinne haben, und mag ein Tauber Gewalt über die Sinne haben, dem Worte des Priesters Pārāsariyo gemäß: denn ein Blinder, Uttaro, sieht mit dem Auge keine Form, und ein Tauber hört mit dem Ohre keinen Ton.«

Also beschieden blieb Uttaro, der junge Brāhmane, der Schüler Pārāsariyos, verstummt und verstört, die Schultern gebeugt, den Kopf gesenkt, sprachlos vor sich hinstarrend sitzen. Und der Erhabene sah wie Uttaro also dasaß und wandte sich an den ehrwürdigen Ānando:

»Auf andere Weise, Ānando, lehrt eben Pārāsariyo der Priester den Jüngern die Sinne in der Gewalt haben, {489} und auf andere Weise wieder hat man im Orden des Heiligen die Sinne in höchster Gewalt.«

»Da ist es, Erhabener, Zeit, da ist es, Willkommener, Zeit, dass der Erhabene zeige, wie man im Orden des Heiligen die Sinne in höchster Gewalt hat: des Erhabenen Wort werden die Mönche bewahren.«

»Wohlan denn, Ānando, so höre und achte wohl auf meine Rede.«

»Gewiss, o Herr!« sagte da aufmerksam der ehrwürdige Ānando zum Erhabenen. Der Erhabene sprach also: