Urvaśyā ca bhuvā ca yaḥ.
[75] sakkattaṃ, mārattam, brahmattaṃ kareyya. — »Ich weiz wol, kein vrouwe mac zuo dem himel komen, si enwerde ê ein man. Daz sult ir alsô verstân: sie müezen menlîchiu werc wirken unde müezen menlîchiu herzen hân mit voller kraft, daz sie in selber mügen widerstân und allen gebresthaften dingen«: Schwester KATREI zu ECKHART, p. 456. Das ewig Weibliche, das Jungfrauengemüth ist denn auch bei ECKHART nur Vorstufe zur höheren Entwickelung, eine Phase des zunehmenden Menschen, p. 346.[76] Ein gleicher Titelreichthum Dīghanikāyo I, 1, Ende; vergl. die Wiener Zeitschr. f. d. Kunde d. Morgenl. XI, 159 f.
Ein quasi signaculum des paṭiccasamuppādo (S. 164 f.) findet sich, recht auffällig, in den auch sonst so merkwürdigen, schönen Episteln JACOBI, und zwar 1, 14, 15, worauf mich DE LORENZO hingewiesen. Gerade diese Stelle aber hat der aegyptische ANTONIOS inniger Betrachtung empfohlen, bei ATHANASIOS p. 32. Besser noch freilich hat der Pythagoriker BRYSON mit indischer, oder sagen wir kantischer Konzinnität die kausale Verkettung gelehrt: Οὑτως εχει ποτ’ αλλαλα τ’ ανθρωπινα πραγματα καθαπερ και τας ἁλυτιος τοι κρικοι. τηνοι τε γαρ εξ αλλαλων αρτηνται, αλλαλοις τ’ ακολουθιοντι, και ἑνος εξ αυτων ἑλκυσθεντος ὁποιου δη ποκα το τε ὁλον και τα εξ αρχας ακολουθει· και των τω βιω δε πραγματων ὁποια αν βουλῃ ἑλεσθαι, εὑρησεις και τα λοιπα εξ αναγκας κατα το ἑξης αλλαλοις ἑπομενα. — Και τ’ αλλα δε παντα, μαστευομενος και ανερευνων, οὑτως εὑρησεις εχοντα ποτ’ αλλαλα. STOB. Flor. LXXXV. 15. — Die ṭhānāṭṭhānakusalata, Kunde des Möglichen und Unmöglichen, in dieser Rede theils ungemischt, theils mythisch versetzt überliefert, erscheint im Christenthum als Kenntniss der futuribilia scholastisch dogmatisiert.
[77] Der siam. Text hat richtig imassa kho pana bhikkhave Isigilissa pabbatassa.[78] paccekabuddhā.[79] Es wird Nīpo zu lesen sein; cf. Theragāthā 84. Der Name kommt schon in der Ṛksaṃhitā und dann öfters im Bhāratam und in den Purāṇen vor.[80] Die außerhalb des Textes angefügte Liste ist tertiäre Zuthat; das Intermezzo an sich apokryphe Improvisation. Doch braucht man darum den Begriff des paccekabuddho nicht etwa schlechthin als mythisch zu betrachten, darf ihn vielmehr im ächt antiken Sinne mit SOKRATES dahin auslegen, ὁτι τον σοφον αυτον αὑτῳ μαλιστα δει σοφον ειναι, wie er es im größeren Hippias als uralte Maxime giebt. Vergl. auch Lieder der Mönche S. 241 Anm.; und als Parallele hierzu die S. ROSALIA, Breviar. Rom. 4. Sept.[81] Die Redner der Regenzeit sind irreguläre Asketen, die nur während dieser drei Monate Genossenschaften bilden. — Vergl. die 77. Rede, S. 316 der Uebersetzung.
Mit dem dvayaṃ, sāsavañcānāsavañca, S. 174–179, vergl. das mano dvividhaṃ, śuddhañcāśuddhañca, und dhyānaṃ saguṇaṃ nirguṇaṃ, Maitriśāṇḍilyādyup. Zum ariyamaggo, dem heiligen Wege, cf. den paramahaṃsamārgas der Upanischaden; auch PINDARS verwandten Ausdruck ει δε νοῳ τις εχει θνατων αλαθειας ὁδον, v. 103 der 3. Pythionike, sowie ECKHARTS »ûf dem wege stên zur êwigen sêlikeit«, p. 128.
Der Titel der Rede ist von ungefähr dem Cātvāriṃśam brāhmaṇam, das Pāṇinis kannte, beigeordnet. — Nach Form und Gehalt verschieden, aber quasi quossum analog ist des IACOBUS SARUGENSIS dritte Homilie mit der Auflösung der Zahl Vierzig in vier Elemente u. a. m., alter Ueberlieferung folgend, beschäftigt, bei ZINGERLE S. 29–36. »Quadragenarium numerum ueteres magna obseruatione colebant«, hat AGRIPPA richtig bemerkt.
[82] Zur Offenbarung: nämlich der Ordensregel; und zwar im Herbste, am Ende der Regenzeit, zum letzen Mal vor Beginn der Wanderschaft. Vergl. die 108. Rede, S. 86, und die 65., S. 167 der Uebersetzung. — Eine gleiche Einrichtung hatte S. FRANCESCO alljährlich für Pfingsten getroffen.
Im allgemeinen zur Mondnacht cf. die 32. u. 146. Rede, Dīghanikāyo No. 2, Lieder der Mönche v. 1234. Der ganze Zauber der herbstlichen Lunarien, wie er da und sonst mit ein paar Strichen angedeutet, ist in eine Gemme Kālidāsas’ meisterhaft eingeschnitten, Ṛtusaṃhāram III, 22:
S̀aradi kumudasaṉgād vāyavo vānti śītā,
vigatajaladavṛndā digvibhāgā manojñaḥ,