Fünfter Theil
Achte Rede
VOR KOSAMBĪ
Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Kosambī, in der Gartenstiftung. Zu jener Zeit nun war unter den Mönchen von Kosambī Zank und Streit ausgebrochen, sie haderten mit einander und scharfe Wortgefechte fanden statt. Sie konnten sich nicht versöhnen und wiesen eine Versöhnung ab, sie konnten sich nicht verständigen und blieben der Verständigung unzugänglich.
{321} Da begab sich nun einer der Mönche zum Erhabenen, begrüßte den Erhabenen ehrerbietig und setzte sich zur Seite nieder. Zur Seite sitzend sprach jener Mönch zum Erhabenen also:
»Es ist da, o Herr, unter den Kosambiyer Mönchen Zank und Streit ausgebrochen, sie hadern mit einander und scharfe Wortgefechte finden statt. Sie können sich nicht versöhnen und weisen eine Versöhnung ab, sie können sich nicht verständigen und bleiben der Verständigung unzugänglich.«
Da gab nun der Erhabene einem Mönche den Auftrag:
»Geh’, lieber Mönch, und sag’ in meinem Namen jenen Mönchen: Der Meister lässt euch Ehrwürdige rufen.«
»Gut, o Herr!« erwiderte der Mönch dem Erhabenen und begab sich zu jenen Mönchen. Dort angelangt sprach er also zu ihnen:
»Der Meister lässt euch Ehrwürdige rufen.«